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Bobby Bare jr and His Young Criminals

Bobby Bare jr. & His Young Criminals Starvation League

Bobby Bare Jr. ist einer jener jungen amerikanischen Singer/Songwriter, die sich aufmachen, die Traditionen des American Songbook mit neuem Leben zu füllen.
Gestandene Country-Fans kennen die Nashville-Legende Bobby Bare, der mit Songs wie "I Wanna Go Home" und "500 Miles Away From Home" veritable Hits landete. Nicht ganz in seine Fußstapfen tritt seit einiger Zeit Bobby Junior, der sich auf Country-Underground-Pfaden bewegt. Vom Vater hat er das Talent, einfühlsame Geschichten zu erzählen, geerbt. Musikalisch hingegen gibt er sich nach fast allen Seiten offen. Bobby Bare Jr. schafft auf seinem ersten Solo-Album "Young Criminals' Starvation League" (Indigo) einen locker klingenden, extrem entspannten, teiweise psychedelischen Spagat zum Nashville-Sound längst vergangener Tage. Er weiß sich mit Ironie und schrägem Humor über falsches Pathos und hinterwälderischen Patriotismus hinwegzusetzen.

Unzweifelhaft ist der Sohn der US-amerikanischen Country-Legende Bobby Bare selbst längst Legende. Bare Jr. verlebt eine Country-Rock- Jugend in Nashville Tennessee und ist bei den Sessions seines alten Herrn, die dieser regelmäßig mit dem Who is Who der Szene, wie zum Beispiel mit Jerry Reed, Tommy T Hall oder dem Songwriter und Schauspieler Kris Kristofferson abhält, nicht nur für's Bier holen zuständig. Schon im zarten Alter von 5 Jahren ist der kleine Bobby an der Seite seines Vaters für den Grammy nominiert. Und obwohl in der Folge Einflüsse aus Punk und Southern Rock die aufrührerische, oppositionelle Komponente in Juniors Schaffen mehr und mehr vertiefen und seine Musik von den eher traditionalistischen Spielarten des Seniors entkoppeln, wundert es nicht, dass sich Bobby Bare Jr. von Anfang an die Früchte von ganz oben holt. Er nimmt Platten mit Frank Black von den Pixies auf und tourt mit den Black Crows durch US- amerikanische Stadien. Als Bass spielenden Produzenten verpflichtet er seinen Freund Brad Jones, der unter anderem in die Werke von Matthew Sweet, Elvis Costello, John Zorn oder Sheryl Crow verstrickt ist. Nach zwei Solo-Alben unter dem Namen BARE JR. installiert Bobby die Band YOUNG CRIMINALS STARVATION LEAGUE, hinter der sich zu Anfang niemand anderes als die beinahe komplette Besetzung von Kurt Wagner’s Lambchop verbirgt. Die Variabilität des Band-Synonyms verdeutlicht hingegen die aktuelle Besetzung. Auf THE LONGEST MEOW rekrutiert sich die Liga der jungen verhungernden Kriminellen aus keinen Geringeren als Carl Broemel, Patrick Hallahan, Jim James, Corey Younts (alle My Morning Jacket), Carey Kotsionis, Doni Schroader (And You Will Know Us By The Trail Of Dead), Deanna Varagona (Lambchop), Ben Martin (Clem Snide) und Mike Grimes am Bass. Produziert wurde das Album in nur 11 Stunden stilecht in den Ocean Way Studios in Nashville Tennessee.

The Longest Meow
Mit der leichtfüßigen Authentizität und dem sprühenden Understatement des Mitten-Hinein-Geborenen bedient sich Bobby Bare Jr. bei Southern Rock und Alt-Country, Tex-Mex und Americana, versetzt die urtümlichen Spielarten des Südwestens mit einer kriminellen Dosis West-Coast-Punk und entwickelt so die propagandistische Rebellion der Young Criminals Starvation Army. Man könnte sich in Referenzen wie Giant Sand, Eugene Chadburn, Camper van Beethoven oder Calexico versteigen, würde nicht sowieso schon immer viel zu viel verglichen und wäre Bobby Bare Jr. selbst nicht ein viel wesentlicherer Teil jener Tradition, aus der sich die Musik Erstgenannter speist. Bobby Bare Jr. schmiedet das musikalische Roheisen in dem Feuer aus distinguiert ironischer Distanz zum eigenen Schaffen, das Gehörtes unerhört macht und entfacht jene kreative Urglut und Spielfreude, die Überkommenes zu Neuem verschmelzt – oder einfacher gesprochen:
Bobby Bare Jr. interpretiert die Musik-Geschichte des amerikanischen Südwestens nicht, er schreibt sie!

Die Musikpresse über Bobby Bare jr.:
"Songs to remember und eine Platte, ganz wie sie sein sollte" Rolling Stone

"...hier präsentiert er sich als sensibler Songwriter, der Vaters Storytelling -Talent geerbt hat" Musikexpress

CD-Review aus der Amazon.de-Redaktion
Dieses ebenso brillante wie skurrile Soloprojekt ist ein echter Gegenpol zu den Klischees, die für Alternative Country beinahe schon so charakteristisch sind wie für den Country-Mainstream: Hier birgt praktisch jeder Titel eine Überraschung. Während die Bare Jr. Band normalerweise mit bodenständigem Südstaaten-Rock aufwartet und diesen temperamentvoll darbietet, lässt es ihr Frontmann Bobby Bare Jr. hier ruhiger angehen und wagt einige Experimente.

Akustische und elektrische Instrumente spielen so natürlich zusammen, dass es scheint, als wären sie im Wohnzimmer aufgenommen worden; die feierlichen Bläser auf "I'll Be Around" und "The Ending" wirken dagegen wie aus höheren Sphären zur Erde gedrungen. Verschiedenste Einflüsse werden verarbeitet; so werden Anleihen bei den Smiths gemacht (es gibt eine Countryversion von "What Difference Does It Make"), aber auch bei The Who (die Riffs von "Pinball Wizard" werden auf "The Monk At The Disco" in Tex-Mex-Manier umgemodelt). Bobby Jr. hat sich für "Flat Chested Girl From Maynardville" mit seinem Vater zusammengetan und darüber hinaus mit "Painting Her Fingernails" ein altes Stück von Shel Silverstein wieder entdeckt, einem der Lieblings-Songschreiber von Bobby Sr.

Das Kernstück des Albums, das kraftvoll-melodiöse "Dig Down", handelt davon, wie schwierig es ist, nach Jimi Hendrix, den Pixies und Chuck Berry etwas Originelles zu kreieren. "I do the best with the leftovers I've got" ("Ich mache das Beste aus den Resten, die mir geblieben sind"), singt Bobby Jr., der den Unterschied zwischen einer Hommage und einem bloßen Imitat zweifellos kennt. --Don McLeese

Website Bobby Bare jr.: www.bobbybarejr.com

 

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