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Deadman



DEADMAN "An ACOUSTIC SPECIAL"!

Wir freuen uns sehr, anschließend zum Erfolg des Albums "Take Up You Mat and Walk" erste Konzerte der Kultband "Deadman" in Deutschland ankündigen zu können.

Um den Fans der Texaner gleich zu Beginn etwas ganz besonderes zu bieten, werden diese Konzerte im exklusiven Rahmen als "Akustik-Sessions" stattfinden. Diese Nähe in kleineren, gemütlichen Clubs und die puren, direkten Arrangements aus Gesang, Akustikgitarren und Percussion gewähren sie so einen besonders klaren und unverfälschten Eindruck des Schaffens von Leadsänger und Schreiber Steven Collins.

Die Geschichte der Combo "Deadman" liest sich eigentlich wie eines dieser neuen Popmärchen. Zur Jahrtausendwende nimmt sich kein geringerer als Mark Howard (zu der Zeit schon Partner von U2, Bob Dylan und Lucinda Williams) der Produktion der ersten beiden Deadman-Alben an. So entstehen "Paramour" (2001) und "Our Eternal Ghosts" (2004).

Nach ersten vielversprechenden Reviews, sehr guten Verkäufen und Touren in England, den USA und auf dem Festland Europa's kommt es aber anders als erwartet, Steven Collins steht vor einem Scherbenhaufen, Band wie auch die Ehe zu seiner damaligen Backgroundsängerin zerbrechen. "Deadman", grade auf dem Weg nach oben, verschwinden von der Bildfläche.

Die Geschichte der Band "Deadman" lässt viele Parallelen zum berühmten "Phoenix aus der Asche" nicht von der Hand weisen, nicht nur das "Deadman" als grade aufsteigender Stern zu eigener Asche verbrennen, sondern ebenso geht die Combo erstarkt und imposanter aus eben jener Asche hervor und Steven Collins schart nun eine neue Band um sich, welche die alte Combo in puncto Songwriting und Glauben an die richtigen Werte wie auch musikalisch weit in den Schatten stellt.

Steven Collins und Deadman werden, nach ersten Konzerten in kleinerer Akustik-Besetzung, im Laufe des Jahres 2012 natürlich auch noch mal in "voller Montur" und als 6köpfige Band für Konzerte nach Europa kommen.


CD-Review "Live At Saxon Pub" von Bluerose Records

Wenn Deadman selbst eingefleischten Fans mittlerweile als typischer Austin-Botschafter ähnlich wie z.B. die befreundete Band Of Heathens gilt, dann beweist das nur, wie fest man in der Szene bereits verankert ist. Dabei ist Deadman durchaus eine Band mit Vergangenheit oder genauer: ihr Frontmann Steven Collins. Der stammt nämlich eigentlich aus Dallas und hat dort eine erste Deadman-Inkarnation bereits vor 10 Jahren an den Start geschickt. Im Quartett mit seiner Frau Sherilyn an den Tasten veröffentlichte er zunächst 2002 regional das Debüt Paramour. Obwohl der Produzentenstuhl mit Daniel Lanois-Schüler Mark Howard (Chris Whitley, Vic Chesnutt, Lucinda Williams, Tito & Tarantula) hochkarätig besetzt war, verschwand das Album schnell aus den Regalen. Der ebenfalls von Howard produzierte 2005er Nachfolger, Our Eternal Ghosts auf dem renommierten Independent Label One Little Indian, stellte das Ehepaar Collins nicht nur auf dem Cover stark in den Vordergrund und markierte eine deutliche Tendenz zu Alt.Country und versponnenem Freigeist-Folk Rock à la Sarah Lee Guthrie & Johnny Irion. Erst ab 2008 machte Deadman erneut auf sich aufmerksam - in Form eines komplett runderneuerten Projekts, nachdem Steven Collins in die ewig blühende Musikmetropole Austin umgezogen war.

Steven Patrick Collins ist Leadsänger, Songschreiber und Rhythmusgitarrist des Sextetts, zu dem auch Akustikgitarrist Kevin McCollough, Drummer Kyle Schneider, Hammond B3-Organist Matthew Mollica und der exzellente Leadgitarrist Jacob Hildebrand gehören. Der Job am Bass ging in den vergangenen Monaten gleich durch mehrere Hände: neben Lonnie Trevino Jr. spielten ihn allein auf diesem Album noch Glenn McGregor, John Michael Schoepf und Chris Gebhard. Anders als noch in den frühen Dallas-Zeiten präsentiert sich Deadman heute als kompakte musikalische Einheit, in der ein Rädchen ins andere greift, und die in unzähligen Konzerten fest zusammengeschweißt wurde. Und Live At The Saxon Pub legt davon ein beeindruckendes Zeugnis ab!

Gleich zum Start gibt Deadman mit 'Brother John' die Stimmung für die nächsten 68:30 Minuten vor: Die Orgel schwillt an, die Rhythm Section gerät in einen rollenden Groove und die drei Gitarren rocken herrlich abgestuft mit- und nebeneinander, Steven Collins intoniert hier seine klassischen Shouter Vocals nicht zufällig in der Manier eines Van Morrison und die anderen stimmen ein in diesen bis zu fünfköpfigen, fast gospel-artigen Harmoniechor, der sich im weiteren Verlauf zu einem echten Markenzeichen von Deadman entpuppen wird. Spätestens nach dem etwas schnelleren 'Don't Do This To Me' und der ersten längeren Nummer mit vielen Jam Rock-Anteilen, dem 7-minütigen 'If I Lay Down In The River', werden Assoziationen zu The Band, Little Feat, der Jerry Garcia Band und den Allman Brothers offenkundig. Ja, besonders die Ähnlichkeiten zu The Band in ihrer frühsiebziger Phase von 'Stage Fright' zu 'Cahoots' hören sich geradezu frappierend an. Deadman macht auch gar kein Hehl daraus, im Gegenteil: Mit Augenzwinkern wird hier sogar der Chorus vom The Band-Klassiker 'Life Is A Carnival' als "life is a carousel" eingebaut. Das hat Stil und bereitet einen gleich auf den nächsten Kracher vor - die nach Art der Band Of Heathens ('Shine The Light') höchst gospelig vorgetragene Ballade 'Love Will Guide You Home'.

Mit dem Rocker 'Oh Delilah', der auch gut jede Levon Helm-Scheibe adeln würde, und gleich zwei rootsigen Border/TexMex-Themen hintereinander geht es abwechslungsreich weiter. 'Adios Mi Corazon' und das über 6-minütige 'The Ballad Of The Gold Thief' streifen atmosphärisch und stilistisch Los Lobos, Calexico und Greyhound Soul. Letzteres mündet in ein berauschendes Finale mit abgefahrenen, spooky Licks des bestens aufgelegten Gitarristen Jacob Hildebrand, der aber im nächsten Stück sogar noch ein paar Schippen drauflegt. 'Ain't No Music' ist, dem Applaus des Publikums nach zu urteilen, Deadman's Trademark Song und Crowd Pleaser. In 9:21 schaukelt sich die Band durch südstaatlichen Roots Rock, Collins' Gesang steigert sich mit dem Bandchor in eine wahre Call & Response-Schlacht, Gitarren und Orgel jubilieren um die Wette und Hildebrand beweist, dass er seine Lektionen aus der großen Gitarrenschule von Dickey Betts bis Robbie Robertson nicht nur stumpf auswendig gelernt hat, sondern sie bis zum letzten Blutstropfen auslebt! Auch Matthew Mollica an der Orgel zeigt eindrucksvoll, wie unverzichtbar er für den Gesamtsound ist. 'Take Up Your Mat And Walk' verbindet nochmals The Band-meets-Band Of Heathens-Balladenpower mit heftigen Van Morrison- und Bob Dylan-Anleihen, 'Absalom! Absalom!' ist ein kurzer 3-Minuten-Rocker, bevor mit 'When The Music's Not Forgotten' das mit Abstand hymnenhafteste Stück im Bandkatalog folgt. Dieser zwingenden Melodie kann man sich einfach nicht entziehen und wenn dann noch die schwelgerische Leadgitarre einstimmt...

Das country-rockige, immer wieder von Acapella-Stops unterbrochene 'Mankind' beschließt eigentlich dieses so enorm stimmungsvolle, dichte Album, aber für die Blue Rose-Version gibt es noch einen unveröffentlichten Bonus Track obendrauf: 'Rough God Goes Riding' von Van Morrison's 97er Album The Healing Game! Die einzige Covernummer ist dem Ausnahmesänger Steven Collins natürlich wie auf den Leib geschneidert; ja, wie der hier den Van The Man gibt, das ist schon fast unheimlich!

CD Review "Live At Saxon Pub" von Rocktimes

'Austin City Limits' heißt ein Festival in der texanischen Metropole Austin, das von Superstars gerne und oft frequentiert wird. Es wird wohl leider noch eine Weile dauern, bis Deadman - in dieser Stadt beheimatet - uns mit Live-Aufnahmen von dort versorgen werden, aber der Tag wird kommen, wenn die Band die dazu notwendige Konstanz an den Tag legen wird. Vorerst muss man wohl noch eine Weile mit dem 'Saxon Pub' vorlieb nehmen, aber wer sich dieses vor Energie und Spielfreude nur so überbordende, in glühender Live-Atmosphäre eingespielte Album genau anhört, wird das Potenzial, das in Deadman schlummert, sofort wahrnehmen können.
Austin ist die wohl quirligste Musikmetropole von Texas. Lang ist die Liste von Musikern, die sie hervorgebracht hat. Am ehesten kann man Deadman aber mit der Band Of Heathens, mit der man übrigens bestens befreundet ist, in Verbindung bringen. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass sie Brüder im Geiste sind!
Steven Collins schickte die erste Deadman-Inkarnation bereits vor gut zehn Jahren ins Rennen. Seine Frau Sherilyn, die derzeit nicht mehr dabei ist, drückte seinerzeit die Tasten. Die Band zeitigte zwei Platten, die allerdings das Ehepaar stark in den Vordergrund stellten und vom Folk ausgehend mehr und mehr in Richtung Alt. Country tendierten, um schließlich ganz in der Versenkung zu verschwinden. 2008 hauchte Collins der Band neues Leben ein und stellte sie komplett neu auf.
"Live At The Saxon Pub" beinhaltet hauptsächlich das Konzert vom 30. März 2010, sowie drei weitere Songs von 2009 und 2010, ebenfalls in besagter Lokalität aufgezeichnet. Man erkennt diese im Line-up an den unterschiedlichen Bassisten. Bislang war diese Scheibe nur in lokalen Plattenläden und über die Website der Band zu beziehen. Im Vorfeld der ersten Studio-Scheibe für Blue Rose Records, hat sich das deutsche Kult-Label nun entschieden, dieses großartige Live-Dokument als Appetizer hierzulande zu veröffentlichen.
Mit zwei knackigen Roots-Rockern starten Deadman in ihr Set, wobei "Don't Do This To Me" ein reichlich genialer Ohrwurm ist, den man garantiert nicht so schnell aus dem Hörorgan bekommt. "If I Lay Down To The River" wird dann auf einem ebenso einfachen wie griffigen Riff 'jammig aufgeblasen'. Die Background Vocals erinnern an Gospelgesänge, die Hammond setzt cremige, warme Tupfer, während die Gitarren minutenlang über dieses geile Riff schrammeln - so kennen wir das von The Band. Augen zu, abheben und wegfliegen ist angesagt... "Love Will Guide You Home" hört sich original wie ein Gospelchor 'auf' Roots Rock an. Auch hier gibt man dem Midtempo-Rocker die nötige Zeit zur Entfaltung. Mit einer solchen Hammond-Messe könnte man gar eingefleischte Atheisten wie mich bekehren...
Zur gekonnten Auflockerung werden diesen beiden Longtracks zwei kompaktere Songs nachgeschoben. "Oh Delilah" könnte auch von ihren Buddies, der Band Of Heathens, stammen. Bei "Adios Mi Corazon" muss ich unweigerlich an den umstrittenen Jackson Browne-Song "Linda Paloma" denken - diesen lässigen 'TexMex' kennt man aber auch von Greyhound Soul und den Altmeistern dieser Stilrichtung, den Los Lobos. Mit "The Ballad Of The Gold Thief" bleibt man musikalisch wie thematisch im amerikanisch-mexikanischen Grenzgebiet. Vor dem geistigen Auge bauen sich verwegene Desperados, Sandwüsten, Kakteen und Skelette von vertrockneten Pferden auf. Wer das wunderschön melancholische 'Schifferklavier' spielt, geben die spärlichen Informationen auf dem Digipak leider nicht her. Den krönenden Höhepunkt bildet der fast zehnminütige Jam "Ain't No Music", eine gekonnte Mixtur aus Roots- und Southern Rock mit einigen Gospel-Spritzern. Bemerkenswert, wie sich hier Steven Collins und Jacob Hildebrand die gitarristischen 'Tennisbälle' um die Ohren hauen... In "Take Up Your Mat And Walk" verbreiten die Hammond und die akzentuierten Gitarren ein relaxtes No Woman No Cry-Feeling, wobei es sich bei dem Song keinesfalls um einen Reggae handelt - es ist nur eine Assoziation, die sich bei jedem Hören im Raum breit macht. Joe Cocker meets Drive-by Truckers heißt es beim geschmeidigen Rocker "Absalom! Absalom!", der durch einen glänzenden A Capella-Break zu bestechen weiß. Es folgt mit "When The Music's Not Forgotten" die zweite Hymne des Abends. Es könnte mich kaum verwundern, wenn dies die Erkennungsmelodie Deadmans werden würde! Diese Midtempo-Ballade nimmt den Hörer zunächst mit packenden Gesangslinien und dann mit einem ausufernden Gitarrensolo gefangen. "Mankind", ein Country-Rocker mit enormen Zug, beendet die reguläre Ausgabe von "Live At The Saxon Pub" - im starken Kontrast zu dem druckvollen Riff stehen erneut seelenvolle A Cappella-Breaks, die man durchaus als ein Markenzeichen der Band sehen kann.
Für diese Blue Rose-Edition hat man mit "Rough God Goes Riding" einen Bonustrack - quasi als Zugabe - dazugepackt. Dieser einzige Coversong, Van Morrisons 1997er Album "The Healing Game" entliehen, ist der Band ebenso wie dem Ausnahmesänger Steven Collins »wie auf den Leib geschneidert«, wie es Blue Rose überaus treffend beschreibt - eine herrlich 'groovige' Nummer, die dem großen Original in nichts nachsteht! Deadmans "Live At The Saxon Pub" ist eines der erfreulichsten Alben dieses Jahres - ja, es hat sogar alle Chancen, am Ende des Jahres als meine 'CD des Jahres' gekürt zu werden. Freunde feinsten Roots Rocks im Allgemeinen, und der Band Of Heathens im Speziellen, können bedenkenlos zugreifen. Und weil "Live At The Saxon Pub" so viel Spaß macht und sich bei mir sicherlich noch wochenlang drehen wird, gibt's folgerichtig einen TIPP sowie 9 von 10 RockTimes-Uhren obendrauf!
Line-up:
Steven Collins (lead vocals, guitar)
Jacob Hildebrand (lead guitar, vocals)
Kevin McCollough (acoustic guitars, backing vocals)
Matthew Mollica (Hammond, backing vocals)
Kyle Schneider (drums, backing vocals)
Lonnie Trevino Jr. (bass, backing vocals)

Steve Braun für Rocktimes am 22.08.2011

CD-Review "Take Up Your Mat And Walk" von Hooked On Music
Eigentlich zäumen DEADMAN das musikalische Pferd ja von hinten auf. Bringt eine Band doch zuerst ein, wenn es gut läuft, von der Presse gebauchpinseltes Album raus, geht dann auf Tour und weiß dort bestenfalls zu gefallen. Als aber vor einigen Monaten bereits eine Live-Retrospektive der DEADMAN erschien, spitzten diejenigen, die sowieso immer das musikalische Gras wachsen hören, verstärkt ihre Ohren auf und notierten sich die aus Austin/Texas stammende Band, die hier bisher leider nur hinter vorgehaltener Hand gehandelt wurde und bereits in den USA einige Platten veröffentlicht hatte, dick im Notizblock.
Jetzt liegt auch ein Studioalbum vor und es stellt sich die hypothetische Frage, können DEADMAN ebenso im "Studio überzeugen" und ebenso beseelt spielen? Sie können!
Oh Delilah kommt ebenso erdig, spielfreudig im Studio rüber, da wuselt die Hammond überzeugend durch den Song, zwirbeln die Gitarren und das Schlagzeug rumpelt munter durch die Akkorde. Man spürt bei jedem Song, dass die Band im Stahlbad der Live-Sets zusammengeschweisst wurde, sich blind versteht und auch im Studio Live-Atmosphäre zu suggerieren vermag.
We All Need Love überzeugt mit herzzereissenden Bläsern, zart getupfter Hammond Orgel und etwas Percussion, wenn Steven Collins etwas Van Morrison Stimmfarbe annimmt und seinem Herzschmerz freien Lauf lässt.
DEADMAN gefallen sich und ihren Fans durchaus in der musikalischen Oldschool Westcoast Rolle und Alt.Country Ecke, wenn sie This Old World's Gonna Change und Gilead intonieren und mal kurz bei Don Henley und Co vorbeischauen, während I'm Not Who You Think I Am schön melancholisch mit Lapsteel verziert und luftig, leicht und sparsam vorgetragen wird.
Steven Collins und seine Band müssen nicht auf dicke Hose machen, genügt doch meist eine verschwörerische Stimme wie bei Ain`t No Music, das sich mit etwas Tambourine und Akustik-Gitarrengezupfe schon fast bei einer Nebraska Session des Boss verlaufen zu haben scheint. DEADMAN wissen auf ganzer Linie auch mit mehrstimmigem Gesang zu überzeugen, und machen es sich angenehm zwischen ihren Austin Kollegen von den HEATHENS und dem allgegenwärtigen THE BAND-Spirit bequem und lassen für die Zukunft viel Gutes erhoffen. Sehr gute Scheibe.
Michael Masuch (Hooked On Music)

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