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Gurf Morlix

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Beim diesem Namen denkt man zunächst an GURF MORLIX als den berühmten Studio/Sessionmusiker und Produzenten aus Austin, Texas, der 11 Jahre lang eng mit Lucinda Williams zusammengearbeitet hat; und der im Kleingedruckten der Booklets von Jim Lauderdale, Buddy Miller, Slaid Cleaves, Robert Earl Keen, Bob Neuwirth, Butch Hancock, Tom Russell, Ray Wylie Hubbard, Steve Earle, Mary Gauthier, Jimmy LaFave und Dave Alvin verewigt ist. Seine Laufbahn als Künstler unter eigener Regie findet dagegen immer noch eher im Verborgenen statt, obwohl er seit der Jahrtausendwende drei gestandene Alben auf lokalen Labels veröffentlicht hat. Diamonds To Dust ist sein viertes und das erste, dass mit Hilfe von Blue Rose einem breiteren, internationaleren Publikum zugänglich gemacht wird.

Angesichts der Szene und des Genres, in dem sich Gurf Morlix bewegt, verwundert es natürlich nicht, dass wir bei ihm keine stilistischen Überraschungen erleben: Texas Folk, Alt.Country, Americana, No Depression, Country Rock, Singer/Songwriter, Roots'n Blues... All das vermischt der auch als Songschreiber mit allen Talenten gesegnete Allrounder zu einem kolossalen großen Ganzen, protzt mit unter die Haut gehenden semiakustischen Balladen voller Atmosphäre genauso wie mit herrlich angerockten Midtemponummern, bei denen die elektrischen Gitarren singen, dass es eine einzige Freude ist. Anders als früher klingt Diamonds To Dust allerdings deutlich düsterer, molllastiger und mit schwarzem Humor gespickt, auch würde man diese CD aufgrund des Gesamteindrucks eher unter Rock als Country einordnen. Was ursächlich an den Themen der Songs und den Texten liegt: Tod und Verlust, zum Teil jüngst im Freundeskreis erfahren, bestimmen hier klar den Charakter und schlagen sich in Titeln wie 'Killin' Time In Texas', 'Madalyn's Bones', 'Windows Open, Windows Close' oder 'Worth Dyin' For' nieder. Eine sehr beeindruckende Version von Bob Dylan's Klassiker 'With God On Our Side' im Zentrum des Albums könnte da gar nicht besser hineinpassen!

Auffällig ist, dass Morlix - eigentlich eher begnadeter Musiker als Sänger - endlich Frieden mit seiner markanten, tiefen Raspelstimme geschlossen hat und sie mit bislang ungehörtem Selbstbewusstsein einsetzt. Das hört sich dann (teilweise zum Verwechseln ähnlich) wie bei einem gewissen Jon Dee Graham oder Buddy Miller an, zwei ähnlich ausgerichteten Mehrfachtalenten, die allen Blue Rose-Fans und darüberhinaus ja nicht so ganz unbekannt sein dürften... Wie zuvor hat Gurf Morlix auch sein neues Album praktisch im Alleingang in seinem Home Studio eingespielt und aufgenommen. Dabei zeichnet er selbstverständlich für alle Saitenklänge verantwortlich: akustische, elektrische, Slide & Steel Gitarren, Bass, dazu ganz selten etwas Orgel oder Keyboard. Zwei Sachen können andere besser: Schlagzeug spielen und professionell die Blues Harp blasen. Am Drum Set sitzt deswegen wieder sein langjähriger Kumpel Rick Richards, der auch schon auf den meisten der eingangs erwähnten Projekten dabei war. An der Harmonica hören wir mehrmals den renommierten Ray Bonneville, den es vor einigen Jahren von Kanada nach Texas verschlagen hat. Dazu begeistert die bekannte Singer/Songwriter-Kollegin Patty Griffin auf einigen ausgewählten Tracks mit wunderschönen Harmony & Backing Vocals.

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Blue Rose Records

 

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