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Israel Nash Gripka



In kürzester Zeit hat es der New Yorker Musiker ISRAEL NASH GRIPKA geschafft, sich in der Gunst der globalen Americana-Gemeinde mit einigen wirklich überzeugenden Veröffentlichungen und unermüdlichem Live-Einsatz ganz weit nach vorne zu katapultieren! Bei den einschlägigen Festivals in den Niederlanden ist er bereits ein gern gesehener Gast mit deutlichem Wiedererkennungswert, in Schweden tourte er kürzlich genauso wie zuvor in Belgien und Großbritannien, bei uns gibt es diesbezüglich noch beträchtlichen Nachholbedarf. Auf jeden Fall gilt es, die Entwicklung dieses hochtalentierten Künstlers nicht zu verpassen! Deshalb bringt Blue Rose jetzt parallel seine Alben #2 und #3 heraus. Es handelt sich dabei um das jüngste Studiowerk Barn Doors And Concrete Floors und - quasi als Pendant - die Live-Scheibe 2011 Barn Doors Spring Tour, Live In Holland im Paket mit einer Bonus-DVD.

Noch vor wenigen Jahren war der Name Israel Nash Gripka innerhalb der internationalen Roots-Szene völlig unbekannt. Praktisch aus dem Nichts startete er in 2009 mit der Debütplatte New York Town, einem noch etwas unebenen, aber in großen Teilen schon recht vielversprechenden ersten Ausrufezeichen in die Welt. Kräftiges Songwriting und spannende Arrangements waren genauso zu erkennen wie eine intelligente Instrumentierung mit einer cleveren Balance von akustischen und elektrischen Instrumenten, mit mal mehr, mal weniger Rock-Elementen, schöne Poesie im Wertewiderspruch von Big City und dem Landleben seiner eigenen Jugend. Denn der aktuelle Großstädter stammt als Sohn eines Baptistenpredigers aus den Ozarks im ruralen Missouri, was man der Musik des Endzwanzigers auch jederzeit anhört. Den Moloch von Brooklyn begreift er als kulturelle Aufgabe und als Hilfestellung für sein musikalisches Weiterkommen - nur auszuhalten, weil er eh ständig unterwegs ist. Insgeheim liebäugelt er mit dem erneuten Rückzug in den Süden, von Austin, Texas war zuletzt die Rede.

Für die Produktion seines zweiten Albums Barn Doors And Concrete Floors hat er die Bedürfnisse nach Ruhe und Entschleunigung schon mal radikal umgesetzt. So fanden die Aufnahmen in den Catskill Mountains in einer Scheune statt, die Gripka extra zu einem Tonstudio umbauen ließ. Insgesamt bedeutet dieses Werk eine ganz dicke Weiterentwicklung in allen Belangen! Süffige Midtempo Rocker in satter semiakustisch-elektrischer Instrumentierung, nachdenkliche Americana Songs in herzenswarmer Harmonica/Guitar Strumming-Lagerfeuer-Atmosphäre, relaxter Roadhouse Country Rock, Backporch Songs mit Banjo, Mandoline und Geige über elektrischen Gitarren... Israel Nash Gripka hat da wirklich eine unerhört attraktive Musik gekoppelt, die mal an John Fogerty (Stimme) oder Ryan Adams (Stimmung) erinnert, den guten alten Neil Young zitiert, an bessere Zeiten von Jay Farrar gemahnt und sowieso durchweg mächtig Stones/Burritos-infiltriert daherkommt (man denke nur an 'Wild Horses', 'No Expectations'...). Als Helfer hat er eine in der Tat auf den ersten Blick ziemlich verrückte Crew verpflichtet, die am Ende irgendwie wundersam zusammen harmoniert: Produzent ist Steve Shelley von Sonic Youth, der hier auch Schlagzeug spielt. Als Recording Engineer fungiert Ted Young, der jüngst mit Gaslight Anthem und Kurt Vile gearbeitet hat. Electric Lead, Slide und Resonator Guitars spielt Jason McClellan (Midlake), Bass sein Bruder Aaron McClellan, Brendon Anthony (Walt Wilkins, Pat Green, Cory Morrow) aus Texas ist für viele spezielle Instrumentalbeiträge an Banjo, Mandoline und Fiddle verantwortlich, Keyboarder Jason Crosby (Solar Circus, God Street Wine, Susan Tedeschi, Robert Randolph) stammt eher aus der NYer Jam Band/Roots Rock-Ecke, Pedal Steeler Rich Hinman (Nels Andrews, Matt Keating, Ben Kweller) und Eric Swanson (Bass, auch Banjo oder Mandoline) stehen für Alt.Country Rock. Sie alle scheinen geradezu beseelt von dieser magischen Studiofarm und motiviert durch die Qualität von Songs wie 'Fool's Gold', 'Drown', 'Sunset, Regret', 'Four Winds', 'Red Dress', 'Antebellum'... Und angezogen vom Charisma des Protagonisten! So sind die 11 komplett selbstgeschriebenen Songs nichts weniger als die perfekte Hochzeit von Folk und Rock, Country und Blues, Songwriter und Gospel, 70er Jahre-Stil und No Depression geworden!

Mit den herausragenden neuen Songs von Barn Doors And Concrete Floors als Fundament war Israel Nash Gripka im Frühjahr 2011 erneut unterwegs bei unseren Nachbarn. U.a. avancierte er beim kultigen Blue Highways Festival in Utrecht zum umjubelten Star! Die nun bei Blue Rose erschienene CD 2011 Barn Doors Spring Tour, Live In Holland enthält Mitschnitte eines vergleichbaren Konzerts im Mr.Frits in Eindhoven zwei Tage später am 25.04.2011. Gripka stand mitten auf der Bühne wie ein Fels in der Brandung, um ihn herum eine zum kräftigen, lauten Rocken höchst motivierte Truppe von fünf Kids, von denen einige aussahen, als ob sie zuhause noch nicht mal in Bars rein dürften. Und dann zog eine einzige gut einstündige Americana Rock-Breitseite, nur ein paar Mal unterbrochen von nicht minder deftigen Rock-Balladen, über das begeisterte Publikum: vier Gitarren (ING mit Akustischer und drei elektrische Gitarristen, wenn man die Electric Mandolin von Eric Swanson dazu zählt, die er auch genauso gespielt hat), Bass und Drums, dazu die markigen Vocals und etwas Harmonica des Meisters. Urgewaltig und total überzeugend! Sieben Stücke stammen von der aktuellen Studio-CD, drei vom Debüt New York Town und zum Abschluss kommt eine furios fetzende, polternde Fassung vom 'Revolution Blues' von Neil Young. Wen sonst sollten sie auch covern?

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