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Mark Stuart & The Bastard Sons

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INFO
Die Geschichte liest sich wie erfunden ... und ist doch so wahr. Dies ist kurze Version...

Da ist dieser junge Mann. Er heisst Mark, Mark Stuart. Er ist Frontmann der San Diego Punkrock Legende X-OFFENDERS, merkt aber irgendwann, dass seine Songs eigentlich keine Punkrocksongs mehr sind, sondern mehr und mehr in eine musikalische Richtung gehen, mit der er seit seiner frühen Kindheit aufgewachsen war – Country Music und Americana. Seine Mutter war grosser Country Fan und immer wenn unser junger Held mit seinem Vater zum Angeln fuhr hörten sie die gleichen Tapes – die Tapes von JOHNNY CASH.

Er schließt also das Kapitel Punkrock, sucht sich Musiker für das neue Projekt, findet sie und etwa mitte der Neunziger braucht die Band nur noch einen Namen. „Ich nahm einige Songs auf“, setzt Mark die Geschichte selbst fort, „und ich stellte mir vor, ich würde live auf der Bühne vor Publikum singen. Ihr wisst schon, was ich meine. Sowas wie die Geschichte mit dem Tennisschläger, dem Besen oder Baseballschläger. Und dann sagte ich zum Abschluss des imaginären Sets ‚Danke Leute, wir sind die BASTARD SONS OF JOHNNY CASH!’ Oh man, die BASTARDS SONS OF JOHNNY CASH! Verdammt, wir hatten plötzlich einen Namen!“ Aber natürlich ist allen sofort klar, dass dieser Name nicht ohne weiteres genutzt werden kann, sondern dass sie die Genehmigung von dem Mann brauchen, der gerade auch für die Punkszene der einzig wahre Countrystar war, der Sänger mit dem schlechten Image, der Bad Boy der ach so sauberen Country Music – JOHNNY CASH!

Etwa zur gleichen Zeit wurde Connie Nelson, zweite Frau von Willie Nelson, einem der wohl bekanntesten amerikanischen Songwriter auf die Band aufmerksam. Sie unterstütze die Band, besorgte ihnen Auftritte und sie war es auch, die Mark den Zugang zur TV Show Renegade verschaffte in der Cash als Gast auftreten sollte.

„Ich schnappte mir also ein Tape mit ein paar von unseren Songs, schrieb einen Brief und versuchte beides an Johnny Cash zu übergeben. Mein Gott, ihr könnt euch kaum vorstellen, wie nervös ich war. Ich kam allerdings nur bis zu seinem persönlichen Assistenten, dem ich zumindest das Versprechen abringen konnte, dass er Tape und Brief weitergeben würde.“ Drei Tage später geht Mark’s Telefon. „Hello, this is Johnny Cash ... I love your songs ... I would be proud if you guys would be my bastard sons!” “Oh man, ich habe kaum ein Wort raus bekommen, obwohl ich es zuerst nicht glauben konnte. Ich hab es wirklich nicht geglaubt.“ sagt Mark, und noch heute merkt man eine Mischung aus Freude und Stolz wenn er davon erzählt. „Ich habe es tatsächlich für einen verdammten Scherz meiner Freunde gehalten. Das war doch nicht Johnny Cash, der mich da eben angerufen hat!“ Doch ein Rückruf bei Cash lässt die – ja – Sensation Gewissheit werden. „Das war für mich eine der schönsten Erfahrungen meines Lebens. Nicht allein, dass Johnny Cash bei mir angerufen hatte, sondern vor allem die Tatsache, dass mein Idol tatsächlich so verdammt cool war, wie ich ihn mir immer vorgestellt hatte.“

Wenige Wochen später spielen BSOJC in Nashville/Tennessee und John Carter Cash, Cash’s einziger Sohn, kommt um die Band zu sehen. Er mag was seine vermeintlichen Halbbrüder dort auf der Bühne veranstalten, und kurzerhand werden noch zwei weitere Songs für das Debutalbum „Walk Alone“ in Cash’s eigenem Studio produziert. Die finale Legitimation für einen unglaublichen Namen...

... und Startschuss in eine unglaubliche Zeit. Seitdem haben Mark und die Bastard Sons mit „Walk Alone“, „Distance Between“ und „Mile Markers“ drei Alben veröffentlicht und ca. 250 Shows pro Jahr gespielt (u.a. zwei erfolgreiche Europatouren ohne bisherige europäische Veröffentlichung). Das Schweizer Staatsfernsehen schneidet die letztjährige Show in der Berner Mühle Hunziken komplett mit und strahlt sie im Hauptprogramm aus. Die BSOJC spielen gemeinsam mit Willie Nelson das legendäre ‚Annual 4th of July Picnic in Luckenbach’ vor 15.000 Menschen. Univeral Records Deutschland wird auf die Band aufmerksam und nimmt gleich zwei Songs auf das in kürze erscheinende Earbook über Country / Western / Americana. Und Billy Bob Thornton unterbricht die Arbeiten am Soundtrack zu ‚Sling Blade’ um gemeinsam mit den Bastard Sons eine neue Version von Johnny Cash’s „Long Black Veil“ einzusingen.

Diese Version ist eine von mehr als 20 Songs auf „Road to Texacali“, der ersten Veröffentlichung der BASTARD SONS OF JOHNNY CASH auf dem europäischen Markt. Und ja, es sind „Road-Songs“, weitab vom Nashville–Mainstream, nicht einfach nur Country & Western, sondern so viel mehr. Americana? Sicherlich. Vom grandiosen Opener „Texas Sun“ (passender weise der erste Song den Mark überhaupt für BSOJC geschrieben hat) über das sensationelle „Blade“, dem wohl traurigsten und emotionalsten Song auf „Road to Texacali“ hin zur Uptempo – Steel Guitar der „Interstate Cannonball“ bis zum abschliessenden Enhanced Track, den wir alle kennen, der in dieser Version aber nicht unveröffentlicht bleiben soll.

„Road to Texacali“ ist ein Best Of Album, ungemein trocken mit einer selten gehörten Kombination aus spröden Wüstensound, lockeren Tex-Mex Flair, authentischen Countryrock und fantastischen Melodien. Veröffentlicht auf Radio Blast Recordings, einem Indie, dass seine Wurzeln klar im Punkrock definiert. Und doch scheinen die BASTARD SONS OF JOHNNY CASH nur auf den ersten Blick so gar nicht in das bisherige Programm des Labels passen zu wollen. Doch bei genauerer Betrachtung...

CD-Review von Rocktimes: Bastard Sons Of Johnny Cash - Mile Marker
Yiiihaa, wer hat Lust auf eine knapp dreiviertelstündige Autofahrt durch die staubtrockene Hitze der Highways im Umkreis von San Diego? Aber mal im Ernst: Der Name dieser Truppe aus Kalifornien schürt natürlich erst mal hohe Erwartungen. Und Konfusion!
Ja, Potzblitz, kann es denn die Möglichkeit sein, dass der Man In Black, der in seiner eigenen TV-Show Anfang der Siebziger Jahre ca. sieben Millionen zuschauenden Amerikanern anvertraut hat, dass er bekennender und praktizierender Christ ist, sich mit zwielichtigen Personen des weiblichen Geschlechts (...ahem, das muss natürlich und selbstverständlich nach der Trennung von seiner ersten Gattin und vor der Heirat mit June Carter gewesen sein...) vergnügt und Spuren hinterlassen hat?? Nun gut, Cash hatte auch eine ausgeprägte dunkle Seite, die er wohl immer bekämpfte, aber lange lange Jahre seines Lebens nicht in den Griff bekam. Aber nein, nachdem Bandkopf Mark Stuart seine Punk-(!!) Vergangenheit samt dem ehemaligen Line-Up ("...der Punk-Rock hätte mich fast umgebracht...") hinter sich gelassen hatte, hatte er eines nachts im Traum die Idee für eine neue Band, inklusive des Namens. Ohne lange zu zögern stellte er diese dann zusammen und die Jungs machten sich an's Werk. Und damit nicht genug: Nachdem sich Johnny Cash von der Qualität des Projektes überzeugt hatte, erteilte der Meister der Gruppe höchstpersönlich seinen Segen und die Erlaubnis, seinen Namen verwenden zu dürfen.
Und mit "Mile Markers", dem bereits dritten Album der Bastarde, haben wir nun ein echtes kleines Juwel vorliegen. Versucht uns der Opener "Austin Nights" noch spitzbübisch mit TexMex und mexikanischen Gitarren zu relaxter Stimmung in eben dieses Land in Mittelamerika irrezuführen, so wird danach aber recht schnell deutlich, dass wir es hier mit einem Country-Rock-Album erster Kajüte zu tun haben.
Die Songs, die frisch und authentisch rüberkommen (und bis auf einen Co-credit alle aus der Feder von Mark Stuart stammen), überzeugen durch wunderschöne Pedal-Steel Gitarren, melancholische Fiddles und manchmal etwas an Steve Earle (zu "Guitar Town"-Zeiten) erinnernden Gesangslinien. Gesangstechnisch, was Feeling und Ausdrucksstärke angeht, erreicht Stuart zwar nicht ganz das Level eines Steve Earle, aber das tun eh die Wenigsten. Soll auch nicht als Kritikpunkt verstanden werden, da er seine Sache erstklassig macht.
Und Dampf haben die einzelnen Tracks ebenfalls, ohne dabei die Melodien aus den Augen zu verlieren. Aufgelockert wird das Ganze durch ruhigere Songs (Balladen möchte ich sie nicht nennen) wie z.B. "Radio Girl" und "Lonely Tonight", oder auch mal einen Rockabilly-Ausflug wie "No Easy Road", die das durchaus erfreuliche Gesamtbild abrunden.
Starker Country-Rock, wie ich ihn schon lange nicht mehr gehört habe. Extrem geeignet für lange Fahrten auf dem Highway, bzw. der Autobahn, aber auch in den eigenen vier Wänden bestens konsumier-, genieß- und bejubelbar.
Schönes Teil, das durchaus Beachtung und von mir 8,5 Rocktimes-Uhren verdient. Weiter so, dieses Album macht Lust auf mehr!!
Markus Kerren 03.03.2006

Links:
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MySpace BSOJC

 

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