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One Bar Town

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REVIEWS zu "POWER OF PRINCIPLES":
...Mit dem vorliegenden Debut kommt man dann aus dem Mitwippen gar nicht mehr raus, schöner Countryrock der auch in die Beine geht. Lohnt sich richtig. WILDWECHSEL 2/2002

...diese band ist cool. es wird mal wieder zeit die cowboy-stiefel auszukramen. one bar town werden jeden begeistern können, der auf roots rock steht. bewertung: 8 / 10 ALTERNATIVENATION 11/2001

...Auf ihrer jetzt veröffentlichten Scheibe geben Kent, Stefan & Co. in den 15 Tracks eigentlich alles zum Besten, was zu einem astreinen Folk-Rock-Album gehört, inklusive einer Handmade-Instrumentierung, die jeden Musikfan entzücken dürfte. Unbedingt anchecken! INMUSIC 11/2001

...Wer auf erdigen Rootsrock à la Tom Petty oder den Jayhawks steht, das Ganze gewürzt mit einer Prise Neil Young und einigen Ausflügen in den Bereich des alt.country, der muss diese Songs zwischen leiser Melancholie und rockigen Beats einfach mögen. BLUE RHYTHM 11/2001

...One Bar Town zelebrieren Country Rock, mal Swamp-gärig, mal Bluegrass-gefärbt meist straight und recht flott. "Solitary Man", fraglos Neil Diamonds genialster und meist gecoverter Song, tritt hier in einem nicht unattraktiven, riffigen Roots-Outfit an... ROLLING STONE 11/2001

"Steal, Nick & Borrow":
Unerwiderte Liebe und gebrochene Herzen, Suizidgefahr und Entwurzelung, Junkies und Trinker, Traum und Trauma, Familie und Totschlag - Themen, die in den vergangenen vier Jahren geradezu nach One Bar Town gerufen haben. Und diesen Ruf haben die fünf Jungs erhört und auf ihren nunmehr vierten Silberling gepresst.

'Steal, Nick & Borrow' kommt allerdings nicht mit althergebrachtem Balladenschmus daher, wie man bei diesen Themen durchaus hätte vermuten können. One Bar Town spielen stattdessen einfach die Songs die: R.E.M., The Cardigans oder Wilco, auch darüber hätten schreiben können!

Ja, One Bar Town haben sich auf ihrem neuen Album nicht nur auf Country, Bluegrass und Rootsrock festgelegt. Ihre Wurzeln verleugnen sie seit ihren ersten Alben 'Power Of Principles' (2001), 'Say Me A Rosary' (2003) und 'Boy Scout Songs' (2004) allerdings nie. So reichen die musikalischen Genres dabei natürlich auch auf 'Steal, Nick & Borrow' von der packenden Ballade ('Why I Don’t Drive The Van') über den erdigen Rocksong ('Smallish Victories') bis hin zum Folk-Fetzer ('The MacDonald Route'). Der geradezu poppige Sixtiessound von 'My Suicide Note' erinnert beispielsweise an Szenen aus Robert Altmans Kultfilm 'M*A*S*H' von 1970 und Johnny Mandels genialen Song 'Suicide Is Painless'. Sozusagen großes Kino!

“Wir haben uns beim Schreiben auch ein wenig am klassischen Popsong versucht, was uns stellenweise sehr gut gelungen ist”, meint Kent Nielsen, der für alle Texte auf dem Album verantwortlich zeichnet, nicht ohne ein gewisses Augenzwinkern. Dennoch bleiben die Songs des dänisch-deutschen Quintetts klar strukturiert: Eine zwingende Gesangsmelodie wird von einem zuweilen mehrstimmigen Backgroundgesang mal sanft umhüllt, mal heftig attackiert und nach vorn getrieben von zwei quicklebendigen Gitarren, die natürlich bodenständig von einer hervorragend eingespielten Bass-Schlagzeug-Sektion unterstützt werden.

Zweifellos ist One Bar Town die Grenzüberschreitung, der Blick über den musikalischen Tellerrand gelungen. Und nach zehn gemeinsamen Bandjahren steht ihnen das auch zu, nämlich ihre ganz eigene Version von zeitgemäßer Rockmusik mit Country-Einschlag. Wenn, ja wenn ihnen nicht auch ab und zu der Schalk im Nacken sitzen würde. In diesem Fall ein Schalk namens 'Up Shitcreek Again', seines Zeichens Bonustrack und eine „Hillbilly-Cow-Punk-Bonanza-Parodie“. Aber gerade solche Einfälle machen die Band so sympathisch. Und diese Sympathie überträgt sich auch auf der Bühne auf das Publikum. Ab Frühjahr 2009 sind die fünf Jungs wieder auf Tour und werden die Songs von 'Steal, Nick & Borrow' zum besten geben. Kent Nielsen verrät schmunzelnd das, hätte es dieses neue Album nicht gegeben, die Fangemeinde vielleicht auch auf weitere Liveauftritte hätte verzichten müssen.

Die CD wird zwar offiziell von Kent's Label Viking Wreckchords veröffentlicht. Das Album gilt jedoch als 100% Bandprojekt, alle Fünf haben ein Mitspracherecht. Den Vertrieb haben NMD New Music Distribution in Hamburg übernommen. Reinhören kann man natürlich schon jetzt unter myspace.com/onebartown: Vier Titel stehen zur Verfügung, darunter der Titelsong 'Steal, Nick & Borrow'. Bei finetunes.net sind neben dem neuen Album auch alle Vorgänger als Download erhältlich. Via Mailorder gibt es die CD ab Januar unter: vikingwreckchords.de.

Diskographie:

Power Of Principles (Twah! 120 / 2001)
Say Me A Rosary (Twah! 124 / 2003)
Boy Scout Songs (Twah! 127 / 2004)
Steal, Nick & Borrow (VW 128 / 2009)

Samplerbeiträge:

„Hotel New Hampshire Pt. 2” auf SEKA Vol. 3 (Twah! / 2003)
„Linedance Punkrock Lesbian“ auf Soniche Avventure Punk V (Fridge Rec. / 2004)

Links:
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