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Ted Russel Kamp

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CD-Review "Get Back To The Land"
von Frank Ipach ( Hooked On Music)

Wer etwas mehr Hintergrundwissen über den exquisiten Songschreiber und Musiker Ted Russell Kamp sammeln möchte, der lese sich doch bitte die Rezension zu seinem letzten, im Jahre 2008 erschienenen Album "Poor Man's Paradise" durch. Wir können uns dann uneingeschränkt mit den Vorzügen des neuen Longplayers "Get Back To The Land" beschäftigen.

Im Grunde stellt diese 13 Song Sammlung eine direkte Fortsetzung des guten und hoch angesiedelten Niveaus des Vorgängers dar. Die Umstände waren wieder ähnlich, insofern als Ted die Tracks wiederum teils im Studio und teils auf Tour in diversen Hotelzimmern aufgenommen hat und sie gemeinsam mit einem Haufen erstklassiger Musiker in Szene gesetzt hat. Robby Turner und Eric Heywood an der Pedal Steel sind wieder mit dabei, Mike Sessa an den Drums, Carl Byron am Wurlitzer Piano oder auch Michael Webb an der Hammond B-3, sowie Kenny Vaughan bzw. Tony Gilkyson an den Gitarren sind, wie beim letzten Album, wieder mit am Start. Den Rest erledigt Ted Russel Kamp als Multiinstrumentalist wieder in Eigenregie.

"Get Back To The Land" klingt, wie der Titel vielleicht vermuten lässt, nicht unbedingt nach ländlich inspirierter Country-Mucke. Akustische oder gar dem Bluegrass huldigende Lieder tauchen hier gar nicht auf. Das ist lupenreiner, elektrifizierter Country-Rock mit den unterschiedlichsten Schattierungen. Das hat was von Frühsiebziger Jahre Kris Kristofferson, frühe EAGLES hört man durch, ein paar Spritzer BYRDS und gerne und oft klingt es nach ehrlich und tief nachempfundener Liebe zu einer ab 1968 für Furore sorgenden Combo: nämlich THE BAND. Instrumentierung, Arrangement (zwischendurch sogar mit Bläser-Section) und Groove folgen relativ häufig der weit aufgespreizten Roots-Music-Maxime dieser legendären Band aus dem 'Big Pink'. Wenn man sich wie Ted Russell Kamp von diesen großen Vorbildern derart beseelt beeinflussen lässt, kann man ihm als alter Fan dieser musikalischen Gattung natürlich nicht böse sein.

"Get Back To The Land" ist also ein absolut würdiger Nachfolger des tollen "Poor Man's Paradise" und bietet alles was das Country-Rock bzw. Americana-Herz begehrt, vor allen Dingen Kompositionen der Extraklasse. Im allerbesten Sinne traditionell ausgerichtet und immer mit der einen oder anderen pfiffigen Arrangementidee gewürzt und einer überdurchschnittlich hohen Menge an Ohrwurmmeldoien ausgestattet. Für die Ballade Right as rain würden manche Nashville-Troubadoure wohl mit einem Bündel Dollars wedeln, um sie auf ihrem nächsten Hit-Album als Coverversion unterzubringen. Tipp des Monats!


CD-Review "Get Back To The Land"
von Lüder Kriete ( Kassel Zeitung)

Rock'n'Roll aus Kalifornien, sauber, ordentlich und ungemein unterhaltend. Da schmeckt man den blauen Himmel, das Cruisen im Cabrio und eine gediegende Haltung der Arbeit gegenüber. So schön es auch im Silicon Valley sein mag, der Mensch ist doch ein wenig mehr als nur Kopf und bei dieser Musik wird dem verbleibenden Rest ein gehöriger Raum gegeben, sich einfach mal dem Treiben der Triebe hinzugeben und sich kindlich ungezwungen auszutoben. Also rein in die Freizeit-Garderobe und ab zur Tour mit Ted Russell Kamp!
13 HotSpots gibt es zu entdecken und Ted Russell Kamp führt uns dabei sowohl durch die großen Metropolen, als auch über Stock und Stein, die diese umlagern. 54 Minuten sind dafür freizuhalten, ein nachhaltiges Erlebnis wird garantiert.

Ted Russell Kamp, gebürtig in New York, ist ein Musiker der besonderen Art: nicht nur voller Blut, sondern auch ein Vollblut-Musiker, der eine breite Palette von Instrumenten beherrscht: neben seinem markantem Gesang sind es Bass, elektrische und akustische Gitarre, Hammond Orgel, Wurlitzer E-Piano, Trompete und Posaune. Auf Grund dieser Möglichkeiten und seiner hervorragenden musikalischen Qualität hat er zum Beispiel beim Country-Star Shooter Jennings jahrelang den Bass gezupft und mit dem Meister unter anderem den Nummer 1 Hit, Steady At The Wheel, geschrieben.

Da verwundert es nicht, dass auch seine vorherigen Alben durchweg beste Kritiken erhalten haben. Denn Ted ist ein Handwerker des Rock'n'Roll. Nicht nur, dass er alle Stücke selber schreibt und auch an allen Instrumenten wesentlich vertreten ist, sondern er verschickt seine Promo-CDs auch selbst! Denen liegt dann ein amerikanischer flyer bei mit allem Wissenwerten und: Anspieltipps. Und darin liegt etwas Kurioses. Die (für den anglo-amerikanischen) Markt empfohlenen Titel, California Wildflower, If I Had A Dollar, Lonelytown, Aces & Eights und das Titelstück Get Back To The Land sind allesamt ausnahmslos klasse, hip und erfrischend wie eine Brise Seeluft - aber höchstens 25% vom Ganzen. Ja, sie sind eben dieser Rock'n'Roll voll Dampf und Duft, den ein Kritiker so treffend Gumbo genannt hat.

Aber wir hier in der Alten Welt wollen doch mehr, um uns an einem Star zu erfreuen. Und eben dies gibt es in den anderen Titeln, die zu schnell in die zweite Reihe geschoben werden. So zum Beispiel bei God's Little Acre. Da gehts in schnellen Tempo aber mal sowas von im Tiefflug über britischen Rock, dass man keinen Zeppelin braucht, um gewisse Treppenhäuser zu finden. Und diese Hammond orgelt wie zum Auftrieb der Apokalyptischen Reiter! Americana Rock der Extraklasse.

Und dieses Erleben stellt sich auch bei den übrigen, nicht als Anspieltipps empfohlenen, Songs ein: (Down At The) 7th Heaven ist natürlich kein Lied für Fasching, sondern eher für die nachdenklichen Stunden beim Party-Hopping. Fast schon weihnachtlich ist die Instrumentierung mit Bläsern; die Harfen wollten wohl die Wolke nicht verlassen. Die Pedal Steel schafft den Ersatz - wunderbar! Für mich ein "Charles-Dickens-Song".

Oder etwa Time Is A Joker. Dieses erregend langsamme Lied ist einfach phänomenal. Was da alles quietscht und trötet, Gänsehaut aufbaut und Coolness streichelt hätte wohl auch den Lieben Gott dazu veranlasst nochmals über den Sonntag nachzudenken. Aber letztendlich haben (dann wohl) die Höheren Hirachien gesiegt und wir hier machen weiter mit Right As Rain, Don't Look Down, Half Hearted und Bottles On The Table. Allesamt tolle zeitgemässe Produktionen des Rock. Schnell - langsam, countryesk oder metropol. Dieser Ted Russell Kamp kann es wirklich. Und das bringt er noch einmal machtvoll dar im finalen Bottles On The Table. Stillleben mit Stil - Rock mit Akkorden.

Aber, Meister Kamp, damit wir uns nicht missverstehen, blauen Himmel haben wir hier auch, wenn auch gelegentlich mit ein wenig Schnee darunter, zugegebener Maßen. Ohren zum Hören haben wir mindestens lebenslänglich und die Türen hoch machen und die Tore weit, auch darin haben wir Erfahrung.

Ted Russell Kamp wird im Januar in Europa unterwegs sein. Die Termine gibts hier. Dann wird auch dies Album außer bei den Konzerten im Handel erhältlich sein. (PoMo Records|Dualtone Music Group)


CD-Review "Poor Man's Paradise"
von Frank Ipach ( Hooked On Music)

Da habe ich doch glatt mal wieder jemanden übersehen, besser gesagt überhört. In der Flut der massenhaften Americana-Veröffentlichungen der letzten ein, zwei Jahre ist mir Ted Russell Kamps Aufsehen erregendes 2006er Album "Divisadero" schlichtweg durch die Lappen gegangen. Nun liegt mir glücklicherweise die aktuellste Scheibe des umtriebigen, in L.A. beheimateten Roots-Künstlers vor: "Poor Man's Paradise". Dieses vorbildlich in Musik, Text, Instrumentierung, Sound und Atmosphäre gestaltete Werk soll an dieser Stelle nachdrücklich jedem Americana-Fan empfohlen werden.
Ted Russell Kamp, der sich insbesondere in den letzten Jahren reichlich 'street credibility' als Bassist bei Countryman Shooter Jennings erspielt hat, schaut auf eine durchaus rege musikalische Vergangenheit zurück, veröffentlicht er doch seit 1995 in loser Reihenfolge seine eigenen Alben, während er zwischenzeitlich seinen Lebensunterhalt durch ständigesTouren mit u.a. Candye Kane oder Eugene Edwards bestritt.
Sein Ruf als versierter Musiker, Multiinstrumentalist und Songwriter eilt ihm also voraus, und den stellt er schließlich auch auf "Poor Man's Paradise" eindrücklich zur Schau. Neben seinen nachgewiesenen Fertigkeiten als Bassist, überzeugt er in songdienlicher Manier an weiteren Instrumenten wie Gitarre, Lap Steel, Mandoline, Bouziki, Banjo, Posaune und Trompete. Das passt natürlich ganz wunderbar in diese blühenden Americana-Landschaften, die sprichwörtlich einmal kreuz und quer den amerikanischen Kontinent durchstreifen und wie selbstverständlich unterschiedlichste Einflüsse aus Country, Folk, Singer-Songwriter, Southern-Soul plus einer Prise Rock aufgreifen, um daraus diesen ganz speziellen, mitreissenden Ted Russell Kamp Flair zu kreieren. Teds Hinweis auf dem Backcover der Scheibe, die Aufnahmen seien u.a. in Shooter Jennings Tour-Bus und unterschiedlichsten Hotelzimmern in ganz Amerika entstanden, erinnert nicht zuletzt an Jackson Brownes "Running On Empty".

Betrachtet man folgenden Satz aus Kamps musikalischer Philosophie: "Music is a language and each instrument helps you speak it a little differently", erahnt man ungefähr wie variabel Ted seine Arrangements und die daraus resultierenden Stimmungen zu gestalten weiß. Die Liste seiner Mitmusikanten lässt da natürlich auch kaum Wünsche offen. Auf "Poor Man's Paradise" tummeln sich so geschätzte Kollegen wie Marvin Etzioni, Tony Gylkison, Eric Heywood, Don Heffington, Shooter Jennings, Kenny Vaughan und Robby Turner.

Ted Russell Kamps neues Werk kommt im allerbesten Sinne 'old school' daher, belebt quasi den Spirit der guten alten THE BAND mit frischer Energie und beweist ein weiteres Mal, dass diese Sorte Americana, wenn sie von den richtigen Leuten interpretiert wird, zu keiner Sekunde langweilig gerät, sondern sich aus ihrem schier unerschöpflichen Reservoir stets neue und betörende Impulse ableiten lassen. Großartig!


Bio

Ted is a singer/songwriter/bass player/producer. An L.A. resident via Seattle and NY. He's been playing and touring with Shooter Jennings since 2003.

Ted also always been making records on his own, too. He started PoMo records in 1995 to put out his first album. many years and albums later, Ted has a new CD called Divisadero. The street date is Jan. 30 2007!! and it has been getting a lot of radio play on independent and satellite radio stations and is getting distributed in stores.

here's a little more history...

By 2001, Ted was in L.A. starting to develop his own brand of American music while making a living playing with a million bands including Candye Kane, Kevin Banford, Eugene Edwards, Preston Smith, The Better Days, and Robin Wiley. As Ted honed in on his musical interests - the combination of country and soul relying on the roots of American music, Ted formed his own band, Union Pacific, that played around L.A. and San Diego and, at the same time, became a highly sought after bassist doing session, national TV shoes, and many international tours.

In 2003 Ted met and began playing bass with Shooter Jennings. The first Shooter Jennings album came out in March of 2005 on Universal South almost to the day when NorthSouth was released on Ted's own label PoMo Records. Ted spent most of 2005 touring the U.S. with Shooter as the band's 'Put the O Back In Country' sold 225,000 records. In fact, Ted wrote the song "Steady at the Wheel" on the Shooter record, which became the record's 2nd single and was ..1 on the Texas charts for over a month.

The band opened for Toby Keith and Lee Ann Womack through the summer, and played clubs, theaters, and festivals all year, as well as opening for Robert Earl Keen, Willie Nelson, and others.

2006 was also a great year. Shooter and the 357's released their second record in April, while Ted released 2 new records, comprised of many new songs written and recorded on the road with Shooter and the band as well as with his old friends from the L.A. scene. The band's year of touring included the David Letterman Show, The Craig Ferguson Show, Bonnaroo, the Wakarusa Festival, and the Willie Nelson 4th of July Picnic, a Summer tour opening for Lynyrd Skynyrd and 3 Doors Down, as well as headlining many venues - over 150 shows in 2006. And the new Shooter single "Gone To Carolina" broke the Top 20 Charts on CMT.
2007 was great too. Divisadero was released on Jan. 30 and got a ton of great press. Ted did many radio station visits, did a bunch of gigs with the band, and even opened a bunch of shows for Shooter. double duty. And after a great year of touring with Shooter and the .357's, Ted did his first solo tour in Europe, playing in Spain and France.

Juggling a 'solo' career and be a support player for Shooter is great, and being a part of the Waylon Jennings - Jessi Colter - Shooter Jennings tradition is an indescribable honor. And with the start of 2008, Ted is on the verge of finishing and releasing his next record and also looking forward to another great year out on the road with Shooter and the gang.

Website: Ted Russel Kamp
MySpace: myspace.com/tedrussellkamp

 

Kontakt

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