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Todd Thibaud

Todd Thibaud (USA)Todd Thibaud (USA)Todd Thibaud (USA)

Blue Rose Records:

Insidern könnte der Name Todd Thibaud eigentlich ein Begriff sein, war er doch 6 Jahre lang Mitglied der Band Courage Brothers. Sie hatte auf dem Indie-Label Eastern Front Records zwei Alben eingespielt und war anschließend zu Relativity Records gewechselt, um dort unter den Fittichen von Star-Produzent Matt Wallace ihr 3. Album aufzunehmen. Relativity jedoch änderte von heute auf morgen die Firmenpolitik und wollte nur noch ein Rap-Label sein. Also droppte man kurzfristig sämtliche Rock-Acts (u.a. auch Joe Satriani), und so saßen auch die Courage Brothers plötzlich auf der Straße.

Das dritte Courage Brothers-Album wurde zum Solo-Debüt von Todd Thibaud. Es wurde unter dem gleichen Line-Up aufgenommen, wie sich die Courage Brothers im letzten Jahr zusammensetzten, nachdem Mitbegründer Jim Wooster die Band verlassen hatte und der Zugang von ex-Knots & Crosses-Gitarrist Rick Harris zu vermelden war. Thibaud sagt, die Band hätte aufgehört zu existieren, als seine Zusammenarbeit mit Wooster beendet war.

Im Vergleich zu den Alben der Courage Brothers ist das Soloalbum des 34-jährigen Todd Thibaud aus Boston wesentlich rauher und rockiger. Mit Harris als Leadgitarristen und Kevin Salem als Produzenten (er verhilft bei 2 Songs dem Sound mit seiner Gitarre zu noch mehr Power) klingt der geschmeidige und knackige Gitarrensound ähnlich dem auf Salems eigenen zwei Alben. Vergleiche zu Künstlern wie Tom Petty, Pete Droge, Steve Earle, John Hiatt, Chris Isaak oder auch den Bodeans drängen sich beim Hören der 11 Eigenkompostitionen unweigerlich auf.

Mancher mag denken, der Titel Favorite Waste Of Time ist ein Wink zu Marshall Crenshaw, der einmal einen tollen Song mit den Titel geschrieben hatte und der in einer ähnlichen Roots-Pop-Richtung marschiert. Thibaud sagt, er wisse zwar von dem Crenshaw-Song, der Titel sei in Wirklichkeit jedoch dazu da, um seine Gefühle wiederzugeben, die er ihm vergangenen Jahr empfand. Und es war wirklich kein leichtes Jahr für ihn. Man nehme nur eine Zeile aus "That's Not Me": "I used to be so easy, man, I used to be so calm / But now my head pounds like an engine block, my temper's like a bomb." Oder diese aus "Live Without It": "Feel like a prisoner in a burning hell / Locked in a nightmare that I know too well." Obwohl die Songs nicht speziell auf bestimmte Ereignisse abzielen, habe doch den größten Anteil seiner Wut den Namen von Relativity inne. "Yeah, viel davon bezieht sich auf das Business, mit dem ich zusammenarbeite. Es ist schon ganz schön hart, wenn alles bereit ist, um eine neue Platte zu machen und Du in der letzten Minute erfährst, daß alles vorbei ist. Und wie es gelaufen ist, war wirklich schrecklich; es ist nicht das erste Mal, daß mir das passiert ist, und ich bin nicht naiv genug, zu glauben, daß es das letzte Mal war."

Bei BLUE ROSE jedenfalls braucht sich Todd diese Gedanken nicht zu machen. Wir sind stolz, einen so hervorragenden Musiker auf dem Label zu haben und werden alles daran setzen, daß er den Erfolg hat, den er verdient. Und er hat ihn mit Sicherheit verdient!


Review von Blue Rose Records zu der neuesten CD Veröffentlichung"Broken":
Besser als mit einem neuen Album des Blue Rose-Urgesteins TODD THIBAUD könnte man einen Jahresanfang wohl kaum begehen! Mit seiner samt-rauhen Stimme und den unwiderstehlichen Melancholie-Balladen passt er noch gut in den real existierenden Winter mit früh einsetzender Dunkelheit, die halb-elektrisch angerockten, dynamischen Songwriter/Pophymnen zielen mit ihrer starken Aufbruchskraft deutlich in Richtung Frühling und erste Ausflüge mit offenem Schiebedach! Broken ist Todd Thibaud's 5. reguläres Studioalbum, Nachfolger zu Northern Skies von 2004 und mal wieder sein vermutlich stärkstes, in jedem Fall sein persönlichstes überhaupt!

Todd Thibaud begann seine Karriere Anfang der 90er mit den Courage Brothers, einer Formation, die mit Something Strong (92) und Wood (95) zwei erstklassige Alben vorlegte - beide wurden später auf Blue Rose wiederveröffentlicht. Bereits damals bestach Thibaud mit ohrwurmigen, melodiereichen Harmoniesongs und einem erlesenen Popgitarrensound. Mit dem 97er Solodebüt Favorite Waste Of Time setzte sich der Mann aus Vermont, der aber seit langem in der Nähe von Boston wohnt, ein erstes Denkmal am Songschreiber/Popfirmament. Es folgten die klassischen Blue Rose-Studiowerke Little Mystery (99), Squash (2000), Northern Skies (2004) und eine interessante ausgedehnte Phase mit der Supergroup Hardpan, in der für je ein Studio- und ein Livealbum die gleichberechtigten Singer/Songwriter Joseph Parsons, Chris Burroughs, Terry Lee Hale mit Thibaud zusammenfanden. Alle davor, dazwischen und danach erschienenen Liveveröffentlichungen - solo oder mit Band, als CD oder DVD - aufzuzählen, würde jeden vernünftigen Rahmen sprengen. Zuletzt wurde Thibaud an der Seite seines Musikerfreundes Joseph Parsons beobachtet, mit dem er in 2007 u.a. durch Deutschland tourte und dafür extra eine gemeinsame Platte einspielte.

Sein einfühlsamer, attraktiver Gesang, diese zwingenden Harmonien, süffigen Gitarrenläufe Marke Westcoast, clever verteilte Acoustic/Electric Parts, dazu der Punch von Heartland & Prairie Rock haben ihn zu einem absoluten Meister vertrauter, fast traditioneller Singer/Songwritermusik mit Rock & Popcharakter reifen lassen, die auf ewig Bestand haben wird! Selbstverständlich gelten all diese Attribute auch und besonders für Broken, allerdings überwiegen hier die nachdenklichen, ruhigen Momente. In seinen 13 Songs reflektiert Thibaud über private Befindlichkeiten aus der jüngeren Vergangenheit, über Probleme mit der Liebe, mit Höhen und Tiefen und allgemein mit den Veränderungen, die das Leben für uns bereit stellt. 'I Go On', mit dem das Album startet, ist solch ein Lied: leicht wehmütig in der Rückschau, gleichzeitig mit einem klaren Ausrufezeichen nach vorne blickend - I go on, es geht weiter, und wie! Der Titelsong kommt bereits als Track # 2 - kräftig geschlagene Rhythmusgitarre, treibender Beat, fließende Orgel, herrlich singende Electric Lead Guitar, mehrstimmiger Chorus. Anders als bei früheren Projekten hat Thibaud diesmal seiner Band die Songs nur als simple Blaupausen vorabgeliefert. Zusammen entwickelten sie dann im Studio die Arrangements, ohne großes Proben, praktisch ohne Overdubs, quasi aus dem Stegreif. Diese Vorgehensweise sorgt durchweg für ein erfrischend dynamisches, spontanes Feeling, die positiven Vibes gelangen direkt ins Ohr des Hörers!

Auf dem rockabilligen 'Changing Now' im Rodney Crowell-meets-Buddy Holly-Stil wird das Tempo merklich angezogen, bevor mit 'Simple Man' eine erste große Roots-Ballade ihre nachhaltige Marke setzt. Die dominierende, herrlich sirrende Bottleneck-Begleitung geht aufs Konto von Gastgitarrist Adam Steinberg (Patty Griffin, Reto Burrell, Dixie Chicks), der ja zuvor die Thibaud-Alben Squash und Northern Skies produziert hatte. Diesmal steht der Meister dafür erstmalig allein in der Verantwortung. Obwohl es bei einer CD, die vor starken Songs nur so überquillt, schwierig ist, einzelne Tracks hervorzuheben, muss man die eingängige Americana Pop'n Roll-Nummer 'Drifting' unbedingt erwähnen - sie scheint geradezu prädestiniert fürs Wunschradio! Auch das urgewaltige 'Man That I Am' danach, eine wahre Killerballade mit sämigem Memphis/Muscle Shoals Flair, wirkt nachhaltig und lässt einen an Großtaten von Kris Kristofferson oder John Hiatt denken! 'The Right One', allen Insidern natürlich vom letztjährigen Parsons Thibaud-Album bekannt, kommt hier in einem unter die Haut gehenden, laid-back Akustikarrangement mit der famosen Singer/Songwriterin Lori McKenna als Duettpartnerin!

'Blue Skies Back' geht wieder in die Vollen - Todd Thibaud und seine Band rocken offensiv mit Twang Guitars, feister Orgel, zwingenden Refrains und dem einen klasse Riff, geradeaus und schnörkellos in 3:25 - perfekte Single-Länge! Wie auf gleich mehreren Stücken hilft hier ein anderer Bostoner Freund mit gut passenden Harmony Vocals - Bill Janovitz, bekannter Chef von Buffalo Tom und Blue Rose-Kollege. Zeit, die Band vorzustellen: Mit Dave Limina an den Tasten (vornehmlich Orgel) und Drummer Milt Sutton sind zwei frühere Weggefährten aus alten Courage Brothers-Tagen zurückgekehrt, Bassist Jeff St.Pierre und der ganz hervorragende, stets die richtigen Licks herauskitzelnde elektrische Gitarrist Thomas Juliano, seit einigen Jahren festes Bandmitglied bei Seven Mary Three, spielen bereits seit Ende der 90er mehr oder weniger regelmäßig mit Thibaud. Kein Wunder also, dass wir es hier mit einem wie geölt funktionierenden Team zu tun haben. Auf 'You & Me' stößt dann die wunderbare Lori McKenna nochmals als Sängerin hinzu - ein fröhlicher, optimistisch in die Zukunft weisender Abschlusstrack eines diesmal ganz speziellen Todd Thibaud-Werkes!

Dazu passt, dass Broken auch als Special Edition mit einer Bonus-CD veröffentlicht wird, Broken Demos. Das sind die Urfassungen der 13 Broken-Titel plus 3 weitere, bislang unveröffentlichte Nummern: 'All That I Can Do', 'Your Own Heart' und 'Long Champlain'. Hier beobachten wir Todd Thibaud sozusagen bei der Entstehung eines Albums, ganz alleine nur mit seiner Stimme und der akustischen Gitarre im Arm: Todd Thibaud privat, intim, ganz bei sich. Für die Seele.

Für Broken waren zunächst 14 Songs vorgesehen, doch letzten Endes entschied Todd, das Stück Long Champlain, bestens bekannt von den Parsons Thibaud-Konzerten, nicht mit auf das Album zu nehmen. Dabei handelt es sich bei Long Champlain um einen absoluten Klassesong, der es definitiv nicht verdient gehabt hätte, in den Archiven zu verschwinden, und so geben wir Long Champlain als kostenlosen MP3-Song (256 kBit, ca. 7,2 MB) an seine Fans ab, sozusagen als kleine Einstimmung auf das neue Album. Einfach mit der rechten Maustaste auf diesen Link klicken und herunterladen.


Reupke's Rock Biographien:
"Als Songwriter bin ich in einem ständigen Lernprozess auf der Suche nach dem perfekten Song. Natürlich werde ich dies nie erreichen, aber ich arbeite daran" (T. Thibaud in WESTZEIT).
"Die Dramaturgie eines Songs ist sehr wichtig. Ich möchte, daß die Leute beim Zuhören auf das Ende eines Liedes gespannt sind" (T. Thibaud in MAIN ECHO).
Die Songs des Singer/Songwriters bewegen sich im Grenzbereich zwischen Rock, Folk, Country und Blues und riefen immer wieder Vergleiche mit Tom Petty, Steve Earle und John Hiatt hervor.

Todd Thibaud, Sohn eines Frankokanadiers, kam am 12.06.1962 in Burlington/Vermont, USA, zur Welt. Beeinflusst von den Beatles, Townes Van Zandt, Neil Diamond, John Hiatt, James Taylor und Elvis Costello, wuchs Thibaud mit der Plattensammlung seiner Mutter auf. 1989 gründete Thibaud (voc, g) gemeinsam mit Jim Wooster (g, voc, perc), Dave Limina (key), Larry Jackson (b) und Larry Finn (dr, perc) die Roots-Rock-Gruppe Courage Brothers, die 1992 auf dem Indie Label "Eastern Front Records" ihr Debüt-Album Something Strong veröffentlichten. Für die Realisierung dieses Albums liehen sich die Musiker Geld bei Freunden und Verwandten. Die Platte lief recht erfolgreich in Boston und ermöglichte der Band, ihr zweites Album Wood (1994) zu veröffentlichen, das wiederum beim Indie-Label "Eastern Front" erschien und durch massive Radioeinsätze auf sich aufmerksam machte.
Nach einer Tournee durch Amerika und Irland wechselten die Courage Brothers dann zum Sony-Sublabel "Relativity Records". Doch gerade als die Band unter der Regie des Produzenten Matt Wallace ihr drittes Album in Angriff nehmen wollte, veränderte das Label seine Strategie und kündigte allen Rock-Acts den Vertrag, um zukünftig nur noch als reines Hip Hop-Label zu fungieren. Die Band stand nun ohne Plattenvertrag da und löste sich nach dem Ausstieg von Co-Autor Jim Wooster auf.

Todd Thibaud machte sich diesen Umstand zunutze und ließ aus dem Material zum geplanten dritten Band-Album sein Solo-Debüt-Album Favorite Waste Of Time entstehen, das 1997 veröffentlicht wurde. Das selbstfinanzierte Album entstand unter der Regie von Kevin Salem und wurde mit Hilfe von Rick Harris (g, ex-Knots & Grosses) und den ehemaligen Courage Brothers-Musikern Larry Finn, Dave Limina und Mike Rivard eingespielt.
Favorite Waste Of Time entwickelte sich nicht nur "zu einem der erfolgreichsten Debüt-Alben eines Blue-Rose-Künstlers", sondern auch zu einem "jener kleinen, großen Werke, die mehr Licht auf das Leben werfen als jede Menge andere zusammmen" (FRANKFURTER RUNDSCHAU). Die Lieder des "sauberen Roots-Pop-Statements" (ME/SOUNDS) klangen jetzt rockiger und gereifter als noch zu Courage Brothers-Zeiten und pendelten "zwischen Country-Rock und bluesigerem Material" (STEREO). Außerdem galten sie als Paradebeispiel für "feinsten, gitarrenlastigen Roots-Rock" (MAIN ECHO).
Nachdem das Album 1998 von "Doolittle Records" auch in den USA veröffentlicht wurde, tourte Thibaud zunächst ausgiebigst durch die Staaten, bevor er Ende 1998 mit den Aufnahmen zu seinem zweiten Album Little Mystery begann, das im April 1999 erschien. Unter der Beteiligung von Neal Casal, Don Heffington, John Greene, Merie Austerburg, Rick Harris, Jeff St. Pierre, Milt Sutton und Produzent Jim Scott (Rolling Stones, Tom Petty) entstand dabei ein Album, dessen Songs "ruhig und dynamisch, harmonisch und absolut laid back zugleich" (ME/SOUNDS) klangen und mit "zeitlos klassischer Musik" (ZILLO) aufwarteten, die sich "voller Gefühl und Kraft zwischen Country, Americana und ungestümem Rock & Roll" (MUSIKEXPRESS) bewegten. Als Single wurde der Titel-Song "Little Mystery" (1999) veröffentlicht, der die unveröffentlichten und von Kevin Salem produzierten Songs "Cold", "2 AM" und Copperhead Road", im Original von Steve Earle, enthielt. Im April 1999 wurden die Songs von Little Mystery bei einer Promo-Tournee durch Deutschland auch live vorgestellt.

Im Juni 1999 glänzte Thibaud vor über 1500 Zuschauern beim von Glitterhouse organisierten "Orange Blossom Special-Festival" in Beverungen. Der Gig wurde mitgeschnitten, und da Thibaud gerade an diesem Tag Geburtstag hatte, sinnigerweise unter dem Titel Todd's Birthday Party (1999) veröffentlicht. Zu beziehen ist dieses Album allerdings nur im Mailorder. Nur einige Monate später erschien mit Dead Flowers (2000) eine weitere Mailorder-CD, die Live-Aufnahmen, zwei Studio-Songs und den Zugabenteil des Glitterhouse-Festivals enthielt.

Wunderschöne Melodien mit Ohrwurmcharakter gehörten auch zum Album Squash, das im September 2000 herauskam. Der "Americana-Arbeiter" (dt. ROLLING STONE) servierte hier ein ebenso überzeugendes wie "exquisites Song-Material" (MUSIKEXPRESS), das aus kräftigen Rockern, gehaltvollen Midtempo-Nummern und tiefgründigen Balladen bestand. Unterstützt wurde er dabei von Rick Harris (g, mand), Thomas Juliano (g), Jeff St. Pierre (b), Phil Antonlades (dr), Tom Diehl (dr), Mike Piehl (dr), Bob Malone (akk) und Multiinstrumentalist Adam Steinberg (g, harp, key, perc, dobro), der gleichzeitig die Produktion übernahm.
Im Oktober und November 2000 wurde das neue Material dann bei einer gefeierten Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz ausgiebigst vorgestellt. Gegen Ende 2000 erschien mit dem Live-Album Church Street Live eine weitere Mailorder-CD, die im November 1999 bei einem Solo-Auftritt von Todd Thibaud im "Burlington Coffee House" seiner Heimatstadt mitgeschnitten wurde und einen beeindruckenden Akustik-Set präsentierte, der die ganze Gefühlswelt des begnadeten Singer/Songwriters wiedergab.
Im November 2000 spielte Todd Thibaud mit seiner Band und Gast Joseph Parsons für den bayerischen Sender "Ho*T FM Radio" einen Unplugged-Radiomitschnitt ein, der in dessen Sendereihe "9 Square Meter Sessions" ausgestrahlt wurde. Das "durchweg sehr folkig-laid-back und im klassischen Gitarren-Bass-Drums-Setting" (MUSIKEXPRESS) eingespielte Programm, wurde von "Blue Rose Records" Ende 2001 unter dem Titel Ho*T FM Sessions auf CD veröffentlicht. Die Songauswahl bestand aus vier eigenen Folkrock-Kreationen, darunter der bisher unveröffentlichte Song "Beautiful Dream" und fünf Cover-Versionen von Bruce Springsteen ("Lucky Town"), The Band ("The Weight"), Steve Earle ("I Ain't Ever Satisfied"), Gillian Welch ("Barroom Girl") und den Replacements ("Achin' To Be"). Danach erschien mit Official Blue Rose Bootleg Series - Live Neustadt/Germany 21.10.2000 (2001) ein weiteres Live-Album des Künstlers, das ein komplettes Konzert von ihm enthielt.

Im September 2001 tat sich Thibaud mit Chris Burroughs, Terry Lee Hale und Joseph Parsons zusammen, um mit seinen Label-Kollegen die Americana-Supergruppe Hardpan ins Leben zu rufen. Das Quartett spielte dann in Burroughs Studio in Tucson mit Hardpan (2002) ein Album ein, das mit seinen halb-akustischen Countryfolk-Perlen für "ein ungetrübtes Hörvergnügen" (STEREO) sorgte. Auf einer sich anschließenden Europa-Tournee entstand außerdem der Mitschnitt Live (2003), auf dem das Quartett erneut mit erstklassigem bzw. niveauvollem Singer/Songwritertum glänzte.

Das nächste Solo-Album von Todd Thibaud, Northern Skies (2004), überzeugte mit starken Slide-Gitarren, dezent rockigen Klängen, einprägsamen Melodien und Songs, die zwischen Heartland-Rock, Countryfolk und Roots-Rock angesiedelt waren. Als Begleitmusiker fungierten Jeff St. Pierre (b), Dave Mattacks (dr, perc/ex-Fairport Convention), Tim Kelly (dobro), Amy Fairchild (voc), Jabe Beyer (voc), Sean Staples (mand, voc/beide von der Gruppe Jabe), Michael Hayes (voc/von der Gruppe Lemonpeeler), Mike Castalano (pedal-steel) und Adam Steinberg (g, key), der auch die Produktion wieder übernommen hatte. Die Texte fielen wie immer sehr persönlich aus, mit Begebenheiten aus dem Leben von Todd Thibaud, der sich nicht als Songwriter von Story-Songs ansah, sondern als ein Schreiber, der darüber berichtet, wie wir mit dem Leben umgehen.

19 von Thibauds stärksten Songs waren 2005 auf der Compilation The Best Of vertreten. Als Bonus enthielt diese CD eine DVD mit neun Unplugged-Songs, darunter auch eine starke Coverversion von Bob Dylans "You Ain't Going Nowhere".

Einen weiteren Mitschnitt legte Thibaud mit der DoCD Live (2006) vor. Aufgenommen bei der "Blue Rose Christmas Party" am 17.12.2004 in Heilbronn, lieferte die Scheibe eine gute Werkschau seines Schaffens, mit dem Schwerpunkt auf seiner damals aktuellen Platte Northern Skies, von der gleich neun Songs an diesem Abend gespielt wurden. Unter den 23 Tracks der DoCD befanden sich auch die beiden Cover-Songs "Helpless" von Neil Young und "You Ain't Going Nowhere" von Bob Dylan, die genauso wie die 21 Eigenkompositionen belegten, dass Todd Thibaud auf höchstem Niveau zu musizieren verstand und deshalb zu den besten Singer/Songwritern des Genres zählte.

Anfang 2007 brachte Blue Rose Records außerdem noch in seiner Official Blue Rose Bootleg Series die DoCD mit DVD Laboratorium Stuttgart (Germany) 12.12.2004 heraus, die das komplette Konzert der zuvor im Jahre 2005 veröffentlichten DVD Rock The Lab in hervorragender Soundqualität wiedergab.

Diskographie:
"Favorite Waste Of Time" (19997) Doolittle Records/Blue Rose Records DRCD 8019
"Little Mystery" (1999) Blue Rose Records BLU CD0086
"Little Mystery" (1999/CD-Single/enthält drei unveröffentlichte Tracks) Blue Rose Records BLU CD0094
"Todd's Birthday Party" (1999) Blue Rose Records/Mailorder Only BLU CD0109
"Dead Flowers" (2000) Blues Rose Records/Mailorder Only BLU CD0120
"Squash" (2000) Blue Rose Records BLU CD0230
"Church Street Live" (2000) Blue Rose Records/Mailorder Only BLU CD0238
"Ho*T FM Sessions" (2001) Blue Rose Records BLU DPO0266
"Official Blue Rose Bootleg Series - Live Neustadt/Germany 21.10.00" (2001/DoCD) Blue Rose Records BLUBS 001
"Northern Skies" (2004) Blue Rose Records BLU CD0348
"V"Northern Skies" (2004) Blue Rose Records BLU CD0348
"Broken" (2009) Blue Rose Records BLU CD0474

Compilations:
"The Best Of" (2005/CD plus DVD) Blue Rose Records BLU DP0370

Courage Brothers (mit T. Thibaud):
"Something Strong" (1992) Eastern Front/Blue Rose Records BLU CD0099
"Wood" (1994) Eastern Front/Blue Rose Records BLU CD101

Hardpan (mit T. Thibaud):
"Hardpan" (2002) Blue Rose Records BLU CD0271
"Live" (2003/DoCD plus DVD) Blue Rose Records BLU CD0314

DVDs:
"Live At Toad" (2004) Blue Rose Records BLU DV0341
"Rock The Lab - Live Germany 2004" (2005) Blue Rose Records BLU DVD0373

Links:
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