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Tom Gillam & Tractor Pull

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Blue Rose Records zur Live-CD "Play Loud... Dig Deep"

Never Look Back hieß im Spätsommer 2007 das vierte Studioalbum des urwüchsigen "down to earth" Rockers aus Pennsylvania. Es war sein Debüt für Blue Rose und gleichzeitig auch in Europa der längst fällige Karriereknick nach oben. Klar, dass Tom Gillam diese Erfolgswelle mit einer ausgedehnten Livetournee jenseits und diesseits des Atlantiks begleitete. Mit seiner langjährigen, kapitalen Begleittruppe Tractor Pull begab er sich also von Ende 2007 bis Mitte 2008 auf die "Never Look Back-Tour", und genau davon handelt dieser fulminante Livemitschnitt Play Loud... Dig Deep - ein begeisterndes, 70-minütiges, unverfälschtes Dokument nach dem Motto: "this is what it sounded like".

Tom Gillam gelangte erst vor ein paar Jahren zunächst auf Umwegen ins Bewusstsein hiesiger Fangruppen. Der beliebte Blue Rose-Künstler Joseph Parsons verpflichtete ihn als (Slide) Gitarristen für seine elektrische Begleitcombo, mit der er in den Jahren 2005 und 2006 gleich mehrfach auf Europa-Tournee ging, einen legendären Rockpalast-Gig bestritt und die formidablen Alben The Vagabond Tales und The Fleury Sessions einspielte. Dabei machte Gillam durch seine vitale Bühnenpräsenz, sein großes Talent als Gitarrist und nicht zuletzt durch seine sympathische Art gehörig auf sich aufmerksam. Zu diesem Zeitpunkt hatte der vermeintliche Sideman in den Staaten bereits drei eigene Alben veröffentlicht: das 1998er Debüt First Of All, Dallas von 2001 und das in einschlägigen Gazetten von "No Depression" bis "Freight Train Boogie" goutierte Durchbruchswerk Shake My Hand (2004).
Bewegten sich die beiden ersten Platten noch deutlich im erweiterterten Country/Roots Rock/Americana-Bereich, so fuhr Gillam danach einen straighteren Rockkurs - mit reichlich Americana-Wissen als Fundament und der 2007er Never Look Back-CD als vorläufigem Höhepunkt! Und er stellte seine Begleiter mit dem bezeichnenden, für unbändige Kraft stehenden Namen Tractor Pull und somit den Bandcharakter seiner Musik immer mehr in den Vordergrund! Für Play Loud... Dig Deep firmieren sie zum ersten Mal gleichberechtigt neben ihrem Boss. Tractor Pull, das sind Leadgitarrist Craig Simon, Bassist Tim McMaster, Drummer David Latimer und der vielseitige Multiinstrumentalist Joe Carroll als Akustikgitarrist, mit Baritone und Mando Guitars, Mandoline und als Produzent & Recording Engineer.
Inmitten dieses eingeschworenen Verbundes agiert Tom Gillam als veritabler Frontman mit einer Powerstimme, die mal an Joe Walsh, mal an Gregg Allman erinnert, mit kompromisslosen Soli und leidenschaftlicher Slidearbeit auf der elektrischen Gitarre, liefert sich an klassische Southern Rock-Zeiten gemahnende Duelle mit Craig Simon und beweist sein Gespür für exquisites Songwriting. So geraten die 10 Tracks dieser Scheibe zu wahren Hymnen mit dem Status von regelrechten Crowdpleasern: rockige Fetzer mit klasse Riffs, eindeutigen Hooks und Ohrwurmrefrains. Von den ersten Triple-Guitar-Attacken des Openers 'Outside The Lines' an wird klar, dass es sich hier um handgemachten, bodenständigen Stoff der Güteklasse A handelt; es folgt der Highway-Hammer 'Rainbow Girl', bevor sich Tractor Pull auf 'Disappearing Act' zum ersten Mal längeren Jam-Passagen hingeben - zwei elektrische, innigst miteinander kommunzierende Gitarren vor dem Hintergrund einer pumpenden Bassgitarre, zupackendem Schlagzeug und auflockernder Mandoline, wie geschaffen fürs imaginäre Road Radio! So geht es dem ersten großen Höhepunkt entgegen: 'Dallas', Titelsong vom zweiten Album, 9 Minuten und 5 Sekunden bester Southern Rock von der Ostküste, mit 2-minütigem Intro, langgezogenen Solobrettern zwischen den Refrains, gekonntem Wechselspiel von Lead und Backing Vocals, und einem stilgerechten Gitarren-Finale! Warum die Monkees- Covernummer 'The Girl I Knew Somewhere' zu Tom Gillam's "my favorite part of the show" gehört, wird spätestens dann klar, wenn die Band diesen bekannten Michael Nesmith-Song in die improvisierte Jam Session von 'Nova's Journey' überführt: subtile Duane & Dickey-Gedächtnislicks, dass einem ganz warm ums alte Southern Rock-Herz wird. Nach diesen gigantischen 10:38 fragt man sich, was denn jetzt noch kommen könnte?! Nun, z.B. mit 'Stand By You' ein waschechter 70er Jahre Country Rocker im lockeren Uptempo-Modus mit Joe Carroll's wohlkingender Mandoline im Mix ganz vorne und den beiden Gitarren außen daneben - Countrypicking gewürzt mit Slide. Oder zwei weitere (neben 'Rainbow Girl') Tracks von Never Look Back - 'Rescue Me' und 'Devil In My Heart'. Dann das zweite Monsterstück: 'Shake My Hand', über 12 Minuten im typischen Joe Walsh & Barnstorm-Groove, man denke nur an 'Rocky Mountain Way', 'Turn To Stone' oder 'Meadows'...!! Zum krönenden Abschluss einer fantastischen Live/Rock-CD gibt's mit 'Diamonds In The Rough' einen furiosen R&R/Roots/Stomper mit unzähligen Slide & Lead-Soli im Stil eines Sonny Landreth in Bestform.

Blue Rose Records zu Tom Gillam:

Noch mag TOM GILLAM zu jenen Heerscharen von Musikern gehören, die in unseren Breitengraden nur eingefleischten Insidern was sagen, zumindest in den USA - und da besonders in seiner Heimatecke New Jersey/Philadelphia - ist er bereits ein Local Hero auf dem Sprung zu einer nationalen Karriere. Sein viertes und bis dato bestes, reifstes Album Never Look Back erscheint nun in Europa bei Blue Rose, ein sicherer Garant dafür, dass er sich auch hier in Kürze einen guten Namen machen wird. Das Produkt dahinter bietet schon mal alle Voraussetzungen!

Gänzlich unbeschrieben ist Tom Gillam allerdings nicht: Kein Geringerer als der hoch geschätzte Blue Rose-Künstler Joseph Parsons verpflichtete ihn als (Slide-) Gitarristen für seine elektrische Begleitcombo, mit der er in den Jahren 2005 und 2006 gleich mehrfach auf Europa-Tournee ging, den mittlerweile legendären Rockpalast-Gig bestritt und die formidablen Alben The Vagabond Tales und The Fleury Sessions einspielte. Dabei machte Gillam durch seine vitale Bühnenpräsenz, sein großes Talent als Gitarrist und nicht zuletzt durch seine sympathische Art gehörig auf sich aufmerksam. Zu diesem Zeitpunkt hatte der vermeintliche Sideman in den Staaten bereits drei eigene Alben veröffentlicht: das 1998er Debüt First Of All, Dallas von 2001 und das in einschlägigen Gazetten von "No Depression" bis "Freight Train Boogie" goutierte Durchbruchswerk Shake My Hand (2004). Bewegten sich die beiden ersten Platten noch deutlich im erweiterterten Country/Roots Rock/Americana-Bereich, so erweiterte Gillam mit Album #3 sein Spektrum, steuerte auf einen straighteren Rockkurs - mit reichlich Americana-Wissen als Fundament, versteht sich! Und mit Tractor Pull, seiner langjährigen Band, die stets gut geölt agiert und völlig zu Recht im Booklet von Never Look Back herausgestellt wird. Tractor Pull, das sind Leadgitarrist Craig Simon, Bassist Tim McMaster, Drummer Dave Latimer und der vielseitige Joe Carroll als Akustikgitarrist, mit Baritone und Mando Guitars, Mandoline und als Produzent & Recording Engineer.

Never Look Back wirkt geradezu maßgeschneidert für Blue Rose, bietet exakt jene Musik, für die das Label seit Jahren qualitativ bürgt. Das ist handgemachter, bodenständiger Stoff der Güteklasse A, bei dem die Songs den Kern bilden, um den sich eine attraktive Stimme, dieser bewusste, genau "richtige" Gitarrensound und eine kernige Produktion mit absoluter Road Radio-Tauglichkeit ranken. "Another Break-Up Song" zum Start, danach das von Craig Simon geschriebene Titelstück und die beiden (vielleicht?) autobiografisch zu verstehenden "Rescue Me" & "Devil In My Heart" sind allesamt ausgesprochen rockige Fetzer mit klasse Riffs, eindeutigen Hooks und Ohrwurmrefrains. Dazu muss man wissen, dass es Tom Gillam während der Studioarbeiten im März 2006 mit gleich drei Herzattacken in kurzer Folge erwischte, von denen die letzte so schwer war, dass sie nur 2% der Patienten überleben. Wahrlich eine Phase, in der er massiv zum Umdenken gezwungen wurde: Ein neues Bewusstsein hielt Einzug, in sein Leben, weniger in die Musik - denn getreu seiner optimistischen Natur möchte er die Fans gut unterhalten und nicht mit Texten über seine "Wiedergeburt" langweilen - Never Look Back halt auch als Motto.

In "Where Is Bobby Gentry?" stellt Gillam nicht nur eine berechtigte Frage, sondern beschwört auch noch diese einzigartig sumpfige Südstaatenatmosphäre ihres einziges Hits, den jeder kennt, herauf: komplett mit Slide, Bottleneck, Blues Harp und astreinen Gänsehaut-Vocals! Nach einem weiteren Highway-Hammer ("Rainbow Girl") besteigt Tom Gillam den "Medicine Train" mit lauten Akustikgitarren, pluckerndem Banjo, rumpelnden Bass & Drums und dem vielleicht prägnantesten 25 Sekunden-Guitar Solo des Jahres. Dann wird's richtig schön gitarrenpoppig - '"I Ain't Waiting" klingt enorm nach Tom Petty oder Jules Shear und bietet den Eagles-meet-Bangles Gedächtnischor in Gestalt von Joseph Parsons und Ben Arnold. Nach der zweiten Craig Simon-Komposition ("To Hell With It All") beschließt Gillam sein Album mit der kapitalen Killerhymne "That's How It Goes" und "Carolina", einer stimmungsvollen semiakustischen Ballade mit Südstaatenflair und der ein oder anderen Reminiszenz an Marshall Skynyrd.

Mit Never Look Back gelingt Tom Gillam ein Epochen umspannender stilistischer Rundumschlag vom 70er Jahre (Country) Rock à la Poco, Eagles und ganz viel Joe Walsh/Solo über die Musik solcher Americana Stars wie Steve Earle und John Hiatt bis zum gesunden, kraftvollen Mainstream Rock eines John Mellencamp oder Bob Seger.

Links:
myspace.com/tomgillamstractorpull
cdbaby.com

 

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